Viktoria

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Weiblich

Geboren:

ca. Juni 2024

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Ja

Gechippt:

Ja

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Viktoria haben wir die zarte Unfallkatze von August getauft, denn sie ist wirklich eine Kämpferin. Und leider auch ein Fall, wie er uns öfters im Katzentierschutz begegnet.

Da Viktoria völlig zahm und zutraulich gegenüber Menschen ist, nehmen wir an, dass ihre früheren Menschen kein Geld für Kastration und eine wachsende Anzahl an Katzen ausgeben wollten und stattdessen feige das Aussetzen gewählt hatten. An fremdem Ort lief Viktoria in der Dunkelheit in ein Auto und wurde schwer verletzt von Anwohnern zeitnah in Sicherheit und in die Tierklinik gebracht. Viktoria hatte schwere innere Verletzungen, ihre ungeborenen Kitten haben den Verkehrsunfall leider nicht überlebt. 

Es hat etwas gedauert, aber nun hat sich Viktoria von den Unfallfolgen vollständig erholt, ist kastriert, entwurmt, gechippt und hat die ersten beiden Impfungen zur Grundimmunisierung erhalten. Wir schätzen die hübsche dunkelgrau-weiß gefleckte Jungkatze auf Juni 2024 geboren. Sie ist in der Katzengruppe der Kranken-Pflegestelle eine ruhige, soziale Katze, die am liebsten ihr Ding macht, aber spürbar froh über die anderen Katzen ist. Vielleicht liegt es am Unfalltrauma, Viktoria möchte nicht alleine sein, sondern braucht andere Katzen und Menschen in ihrer Nähe, um sich sicher zu fühlen. Viktoria wird nicht als Einzelkatze vermittelt! 

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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