Vier Kater suchen ein neues Zuhause

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Männlich

Geboren:

ca. 2020 und 2023

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Nein

Gechippt:

Nein

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Manchmal verändert ein Schicksalsschlag alles. Diese vier Kater mussten erleben, was kein Tier verstehen kann: Ihre Besitzerin ist verstorben und hat unter anderem diese vier Samtpfoten zurückgelassen. Nun suchen sie Menschen mit Herz, die ihnen die Sicherheit und Geborgenheit schenken, die sie so dringend brauchen.

Die vier Kater leben derzeit überwiegend draußen. Sie kennen und lieben die Freiheit, hatten aber immer die Möglichkeit, durch eine Katzenklappe ins Haus zu kommen. Deshalb suchen sie unbedingt ein Zuhause mit Freigang, in dem sie weiterhin selbst entscheiden dürfen, wann sie die Welt erkunden und wann sie sich zurückziehen möchten.

Fremden gegenüber sind sie zunächst etwas schüchtern. Doch gibt man ihnen ein wenig Zeit, tauen sie schnell auf und zeigen ihren tatsächlichen Charakter: lieb, anhänglich und unglaublich verschmust.

Der Rot-Weiße

Vermutlich ist er mit etwa sechs Jahren der Älteste der Gruppe. Anfangs beobachtet er neue Menschen lieber aus sicherer Entfernung. Hat man jedoch sein Vertrauen gewonnen, lässt er sich gerne streicheln und genießt die Aufmerksamkeit. Sein größtes Glück findet er draußen auf den Wiesen, wo er leidenschaftlich auf Mäusejagd geht. Er ist ein echter Streuner und Freiheitsliebhaber.

Der Weiß-Schwarze

Er ist der Menschenfreund schlechthin. Kaum sieht er jemanden, sucht er den Kontakt, möchte gestreichelt werden und genießt jede Zuwendung. Ein absoluter Schmusekater, der die Nähe seiner Menschen liebt.

Der Schwarz-Weiße

Bei neuen Menschen zunächst vorsichtig, entwickelt er sich nach kurzer Zeit zu einer echten Schmusebacke. Hat er einen ins Herz geschlossen, folgt er einem auf Schritt und Tritt und möchte am liebsten immer dabei sein.

Der Schwarze

Auch er begegnet Fremden erst mit etwas Zurückhaltung. Doch sobald das Eis gebrochen ist, zeigt sich ein ausgesprochen verschmuster und anhänglicher Kater. Zusammen mit seinen Freunden sorgt er regelmäßig dafür, dass man aufpassen muss, wo man hintritt, weil sie einem ständig um die Beine wuseln.

Die vier Kater sind sehr sozial, hängen viel miteinander herum und genießen die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Am liebsten würden wir sie deshalb jeweils zu zweit vermitteln. Sie können aber auch zu bereits vorhandenen, freundlichen Katzen ziehen.

Da sie derzeit fast ausschließlich draußen leben, wünschen wir ihnen besonders, dass sie noch vor dem Winter ein liebevolles Zuhause finden, in dem sie ankommen dürfen und wieder dazugehören.

Wer schenkt diesen vier liebenswerten Katern nach dem Verlust ihres Frauchens eine zweite Chance?

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Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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Vermittlungsablauf

Wenn euch eine Katze gefällt, kontaktiert die Betreuerin der entsprechenden Pflegestelle (am besten per WhatsApp). Sie macht dann mit euch einen Termin für ein Telefonat aus, in dem alle Fragen geklärt werden und in dem die Pflegestellenbetreuerin auch überprüft, ob ihr die wichtigen Voraussetzungen für eine Katzenhaltung mitbringt (Möglichkeit für Freigang, Vermieter/in einverstanden, verkehrsberuhigtes Gebiet, Wohnung im Erdgeschoss bzw. Zugang nach draußen).

Dann macht ihr zusammen einen Termin aus für ein Kennenlernen. Dabei schaut man, ob die Chemie zwischen euch und der Katze passt. Schließlich müssen sich beide Seiten miteinander gut verstehen. Sagt dabei bitte Bescheid, mit wie vielen Familienmitgliedern ihr kommen möchtet.

Wenn bis dahin alles passt und ihr euch entscheidet, dass ihr der Katze gerne ein neues Zuhause-für-immer bieten möchtet, dann schaut sich die Pflegestellen-Betreuerin euer Zuhause persönlich an oder spätestens dann, wenn sie die Katze zu euch bringt (ihr könnt sie nicht gleich beim ersten Besuch mitnehmen; wir bringen die Katze immer zu euch).

Dabei geht sie dann auch eine Checkliste mit euch durch um sicherzustellen, dass ihr an alles gedacht habt: z.B. niemals gekippte Fenster offen stehen lassen, genug Katzenklos aufstellen, Wasser- und Futternapf nicht nebeneinander, Kratzbäume und Versteckmöglichkeiten vorhanden, Betreuung im Urlaub sicherstellen, giftige Pflanzen, etc.

An diesem Zeitpunkt unterschreibt ihr dann auch den Vermittlungsvertrag (ein Exemplar für euch und eines für uns) und bezahlt die Schutzgebühr. Wie hoch die ist, hängt davon ab, was die Katze alles schon durch uns bekommen hat: entwurmt, geimpft, gechipt, tätowiert, kastriert. Das sagt euch die Pflegestellenbetreuerin aber schon vorher.

Ihr unterschreibt dann noch ein Formular für den Datenschutz und dann bekommt ihr den Impfpass der Katze und die Chip-Identifikationsnummer und die Katze gehört euch!

Wir machen nach ca. 6 Monaten nochmal eine Platzkontrolle und schauen nach, ob alles noch in Ordnung ist und es der Katze gut geht.