Tiffy und Pumba

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Weiblich, Männlich

Geboren:

ca. Mai 2025

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen, Jugendlichen

Kastriert:

Nein

Geimpft:

Ja

Gechippt:

Nein

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Tiffy und Pumba sind ein liebes Geschwister-Duo, das nun sein Für-Immer-Zuhause sucht. Da Tiffy sich alles von Pumba abschaut (auch das Kuscheln mit Menschen), wollen wir diese beiden nicht trennen, sondern zusammen vermitteln. Denn wenn Pumba laut schnurrend seine Kuscheleinheiten genießt, hört man ein leises hohes Fiepsen und Tiffy traut sich aus ihrem Versteck. Dann kommt sie ganz vorsichtig immer näher, bis sie sich auch streicheln und kraulen lässt und das schnurrend genießt und ihr Köpfchen an einem reibt. Pumba ist ohnehin ein ganz Lieber, der sich anstandslos medizinisch behandeln ließ und beim Spielen mit Menschen sogar die Krallen eingefahren lässt (und eher die Hand abschleckt, anstatt daran zu knabbern).

Da beide bei schnellen Bewegungen und lauten Geräuschen aber sehr verängstigt reagieren und flüchten, wäre eine Familie mit kleinen Kindern wohl nicht das richtige Zuhause für sie. Die beiden brauchen einfach eine Weile, um sich mit ihren neuen Bezugspersonen vertraut zu machen. Aber nach etwa 2 Wochen haben sie bei ihrer Pflegestelle auch gerne mit ihrer Pflegestellenmama gekuschelt und ihre Nähe gesucht und das wird in ihrem neuen Zuhause bestimmt auch so geschehen.

Mit Ruhe, Geduld und ohne laute Geräusche klappt das sicherlich und die Zwei werden in ihrem Für-Immer-Zuhause bestimmt schnell aufblühen und sich auch von ihrer zutraulichen Seite zeigen.

Pumba hatte eine Augenentzündung, die gerade noch abheilt, weshalb er rechts noch etwas Augenausfluss hat. Das wird aber bestimmt bald wieder abgeklungen sein und dann ist er genauso hübsch wie seine Schwester.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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