Streunerkater

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Männlich

Geboren:

ca. 2024

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Nein

Gechippt:

Nein

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Vom wilden Streuner zum Schmusekater – wer schenkt ihm sein Zuhause?

Als dieser hübsche Kater vor einigen Monaten auftauchte, war an Nähe überhaupt nicht zu denken. Er war scheu, misstrauisch und lebte ganz nach seinen eigenen Regeln – eben ein echter kleiner Streuner.

Doch dann wurde er kastriert, und seitdem hat sich sein Wesen unglaublich verändert.

Mittlerweile ist aus dem einst so scheuen Kater ein echtes Schmusemonster geworden! Er hat Vertrauen gefasst und zeigt ganz deutlich, wie sehr er die Nähe zu Menschen genießt. Jeden Tag wartet er auf seine Fütterin und läuft ihr regelrecht hinterher – allerdings nicht nur, weil es etwas zu essen gibt. Viel wichtiger sind ihm inzwischen Streicheleinheiten und ganz viel Kuscheln.

Er sucht aktiv die Nähe, möchte auf den Arm bzw. Schoß und genießt es mittlerweile sogar, gemütlich auf dem Schoß zu liegen.

Man merkt ihm einfach an: Dieser Kater möchte nicht länger nur draußen umsorgt werden. Er möchte dazugehören. Er möchte ein eigenes Zuhause und Menschen, die ihn liebhaben.

Für ihn suchen wir deshalb ein liebevolles Zuhause, in dem er nach einer Eingewöhnungszeit auch Freigang genießen darf. Seine Menschen sollten ihm die nötige Zeit geben, sich vollständig einzuleben und Vertrauen aufzubauen – denn seine Geschichte zeigt, wie wunderschön sich Geduld und Liebe auszahlen können.

Aus einem wilden, scheuen Streuner ist ein unglaublich verschmuster Kater geworden. Jetzt fehlt ihm nur noch sein ganz eigener Mensch.

Wer schenkt diesem besonderen Kater die Chance auf ein Zuhause, in dem er endlich ankommen darf?

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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