Silvestra

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Weiblich

Geboren:

ca. November 2025

Haltungsform:

Wohnung, Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Nein

Gechippt:

Nein

Handicap:

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Kurz vor dem Jahreswechsel wurden uns sehr kleine Kitten in sehr schlechten Zustand an einer freistehenden Feldscheune gemeldet. Am Silvestermorgen konnte das letzte Kitten, ein Mädchen mit einem heftigen Enddarmprolaps, gesichert und umgehend in die Tierklinik gebracht und 2 Tage später auf unserer Krankenpflegestelle umziehen. So kam Silvestra zu ihrem Namen und in unsere Obhut.

Die ersten Wochen waren weiterhin dramatisch mit vielen Tierarztbesuchen für die kleine Silvestra, denn leider blieb die konservative Behandlung ohne Erfolg. Aber egal, wie schlecht es Silvestra ging, sie zeigte einen unbändigen Lebenswillen. Mitte Januar wurde eine große Notfall-Bauchoperation durchgeführt, von der sich das zarte Kitten langsam erholte.

Silvestra ist noch nicht ganz über den Berg, aber inzwischen ist sie gesundheitlich stabil, frisst ohne Einschränkungen/Sonderkost und holt nun energiegeladen alles nach, was sie in ihren ersten Lebenswochen verpasst hat. Sie erkundet neugierig und verspielt die Krankenpflegestelle in der Katzengruppe und hat einen ersten Wachstumsschub hingelegt.

Silvestra ist November 2025 geboren, kastriert und wird nicht als Einzelkatze vermittelt!

Wenn Sie Silvestra in ihr weiteres Katzenleben begleiten und ihr ein tolles Zuhause und eine neue Familie geben wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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