Notfall Sissy und Findus

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Privat

Geschlecht:

Weiblich, Männlich

Geboren:

2022

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Ja

Gechippt:

Nein

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Kater Findus und Kätzin Sissy suchen ganz dringend eine vorübergehende Pflegestelle bzw. ein neues Zuhause.
Wegen starker Allergie und akutem Asthma können die Beiden leider nicht mehr im jetzigen Zuhause bleiben und werden schweren Herzens abgegeben.
Findus (geb. 01.05.2022) ist ein sehr lieber, verschmuster Kater der gerne und jederzeit menschliche Gesellschaft sucht.
Er verträgt wegen einer Infektion im Kittenalter dauerhaft nur schonendes Futter, weil er sonst zu Verdauungsproblemen neigt.
Er verträgt Royal Canin Gastrointestinal Trockenfutter (normal & moderate Calorie) sehr gut und mag dieses auch sehr 😊.
Nassfutter verträgt er leider nicht so gut.
Um etwas auf sein Gewicht zu achten, sollten seine Mahlzeiten abgewogen werden.
Sissy (geb. 05.09.2022) ist ebenfalls eine sehr liebe Katze, die jedoch nicht ganz so oft wie Findus menschliche Gesellschaft sucht.
Dennoch ist sie auch gerne unter Leuten und in Findus Gesellschaft.
Beide Katzen sind sowohl Freigänger als auch Wohnungskatzen.
Sie bevorzugen beide eher eine warme gemütliche Wohnung, wollen aber auch ab und zu mal raus an die frische Luft.
Beide sind sehr gut wohnungsverträglich, sie werfen nichts herunter und zerkratzen keine Möbel, Vorhänge usw.
Beide sind geimpft, tätowiert, bei Tasso registriert und wurden regelmäßig entwurmt.
Katzenfutter, Kratzbaum, Katzenklos, Spielzeug etc. bekommen sie natürlich mit ins neue Zuhause.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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