Notfall: Lina

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Privat

Geschlecht:

Weiblich

Geboren:

Mai 2008

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Nein

Gechippt:

Ja

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Die 17-jährige Lina hat leider ihr Zuhause verloren, da ihr Besitzer ins Betreute Wohnen umgezogen ist. Daher sucht sie ganz dringend ein neues Zuhause. Im Moment wird sie übergangsweise von den Nachbarn gefüttert, jedoch hat Lina schon bald keine Wohnung mehr, in der sie sich aufwärmen kann, was zu dieser Jahreszeit für so eine alte Dame natürlich fatal ist.

Lina ist bei Fremden eine sehr scheue Katze. Sie war es bisher gewohnt, dass sie mit einer Katzenklappe ins Haus konnte.

Wenn Lina ihren Menschen gefunden hat, ist sie eine sehr verschmuste Katze, aber sie braucht einfach etwas Zeit, bis sie Vertrauen gefasst hat. Sie mag es eher ruhig und leise, für einen Haushalt mit Kindern ist sie also nicht geeignet.

Sie braucht eine ausgedehnte Eingewöhnungszeit und möchte nach dieser auch wieder Freigang genießen. Im Moment lebt Lina in Ulm. Für ihr Alter ist Lina noch in einem sehr guten Gesundheitszustand.

Wir hoffen hier auf ein Wunder und tolle Menschen, die Lina noch ein paar Jährchen in Geborgenheit schenken.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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