Lieselotte (Lilo) und Jinjer

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Weiblich

Geboren:

ca. Ende Juli 2026

Haltungsform:

Wohnung

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Nein

Geimpft:

Nein

Gechippt:

Nein

Handicap:

Sehbeeinträchtigung

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Lilo und Jinjer sind ca. Ende Juli geboren und Teil eines 5er Wurfes. Sie kamen mit einer schlimmen Augenentzündung auf die Pflegestelle. Leider haben sich die Augen der beiden trotz sofortiger intensiver Behandlung nicht vollständig erholen können. 

Jinjer sieht auf beiden Augen schlecht, da aufgrund der starken Entzündung die Hornhaut der Augen stark beschädigt wurde. Bei Lilo ist eine leichte Trübung des rechten Auges zurück geblieben. 

Jinjer ist eine anfangs schüchterne Tricolor. Sie ist noch etwas schreckhaft und ängstlich, öffnet sich aber gerade auf der Pflegestelle. Wenn sie Vertrauen zu ihrer Bezugsperson gefasst hat, dann sind auch schon Streicheleinheiten möglich. Sie klettert auch schon gerne mal auf den Rücken ihres Menschen und setzt sich auf die Schulter.

Mit ihrer Seheinschränkung kommt sie sehr gut zurecht, sie kann genau so gut klettern und toben wie ihre Geschwister. 

Lieselotte ist eher das Gegenteil. Eigentlich ist sie eher ein kleiner Ninja im Katzenkostüm. Alle fünf Geschwister spielen viel und oft, Lilo ist aber zusammen mit einem ihrer Brüder die Wildeste und auch die Akrobatischste. Sie ist anfangs eher noch misstrauisch, kommt aber schon öfter zu ihrer Bezugsperson, lässt sich Streicheln und liebt es gemeinsam zu spielen! 

Aufgrund der deutlichen Seheinschränkung von Jinjer werden die Beiden nur Zusammen und in reine Wohnungs/Haushaltung mit gesichertem Freigang oder gesichertem Balkon vermittelt.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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