Kasimir

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Männlich

Geboren:

Herbst 2024

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Ja

Gechippt:

Ja

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

keine

Über die Katze/n

Der hübsche Kasimir wurde in einer Kleingartenanlage eingefangen und auf eine Pflegestelle gebracht. Er war total verängstigt und kannte Menschen wahrscheinlich nur vom Davonrennen und verstecken. Er zitterte am ganzen Leib und wollte sich am liebsten in Luft auflösen.

Das ging über einige Wochen so, aber trotz aller Angst, die er hatte bei den Bemühungen seiner Pflegemama Kontakt zu ihm aufzunehmen, wurde er nie aggressiv.

In der Zwischenzeit ist er viel entspannter geworden und begrüßt seine Pflegemama mit leisem Miauen, wenn sie ins Zimmer kommt. Sie kann ihn mittlerweile streicheln und kraulen und er genießt es und reagiert mit lautem Schnurren.

Langsam fängt er an Gefallen am Spielen zu finden und bewegt sich auch schon entspannt durchs Zimmer, auch wenn seine Pflegemama dort Lärm macht.

Er liebt Katzenmilch und Leberwurstleckerli und lässt sich damit auch gut locken. Leider ist er noch nicht soweit, dass er den körperlichen Kontakt zu Menschen von sich aus sucht, aber diesen letzten Vertrauensbeweis hebt er sich für „seinen“ Menschen auf.

Er hätte furchtbar gerne Kontakt zu Artgenossen, da er auf der Pflegestelle momentan alleine ist und ihn die erwachsenen Kater nicht mögen.

Deswegen sucht er dringend sein „Für-immer-Zuhause“ mit einem geduldigen Menschen, der ihm die Zeit gibt sein Vertrauen zu gewinnen und einem etwa gleichaltrigen Artgenossen, mit dem er spielen und tollen kann. Seine Pflegemama glaubt, dass er sehr gut vergesellschaftet werden kann, da er so defensiv reagiert und noch nicht einmal aggressiv wurde.

Natürlich möchte er gerne nach der Eingewöhnungszeit Freigang genießen.

Kasimir wurde im Herbst 2024 geboren, ist mittlerweile tierärztlich untersucht, geimpft, kastriert und gechippt.

Wer möchte diesem lieben, kleinen Kerl ein sicheres und liebevolles Zuhause geben?

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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