Fussili und Ravioli

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Katzenhilfe

Geschlecht:

Weiblich

Geboren:

ca. Juni/Juli 2025

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

Katzen

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Nein

Gechippt:

Nein

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

werden nur gemeinsam vermittelt

Über die Katze/n

Unsere beiden kleinen Pasta-Mädels Fussili und Ravioli haben keinen leichten Start ins Leben gehabt. Ihre wilde Katzenmama brachte sie in einem Feldstadel zur Welt – weit weg von Menschenhand. Die ersten Wochen kannten sie daher keinerlei Kontakt zu Menschen. Zum Glück wurden sie rechtzeitig entdeckt und durften auf eine liebevolle Pflegestelle ziehen, wo sie nun langsam lernen, dass Menschen gar nicht so gruselig sind

Fussili und Ravioli sind noch etwas schüchtern und vorsichtig bei Fremden, Hände und laute Stimmen verunsichern sie noch. Inzwischen machen sie aber riesen Fortschritte und gewinnen immer mehr Vertrauen und entwickeln sich gerade zu richtigen Schmusekatzen bei ihrer Pflegemama. Allerdings haben sie bei Fremden weiterhin noch Angst.

Für die beiden wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause mit viel Geduld, Liebe und Verständnis. Menschen, die ihnen die Zeit geben, die sie brauchen, werden mit zwei sanften, treuen Seelchen belohnt, die eines Tages voller Vertrauen schnurrend neben ihnen liegen werden.

Fussili und Ravioli hängen sehr aneinander und möchten nur gemeinsam in ihr neues Zuhause ziehen.

Es können gerne weitere Katzen im Zuhause vorhanden sein, allerdings sind sie nicht für Kinder geeignet.

Wer gibt diesen beiden zauberhaften Geschwistern die Chance auf ein richtiges Katzenleben – voller Geborgenheit, Liebe und Vertrauen? Sie warten inzwischen schon seit Oktober auf ihrer Pflegestelle und wünschen sich so sehr, dass sie endlich mehr Platz und ein Leben in Freiheit bekommen.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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