Felix will zurück aufs Land

hat/haben ein neues Zuhause gefunden!

Kurzinfo

Vermittlung über:

Privat

Geschlecht:

Männlich

Geboren:

Frühjahr/Frühsommer 2021

Haltungsform:

Freigang

Verträglich mit:

keine Angabe

Kastriert:

Ja

Geimpft:

Ja

Gechippt:

Ja

Handicap:

keins

Besonderheit(en):

Über die Katze/n

Kater Felix wurde im Frühjahr/Frühsommer 2021 wild geboren und im Oktober von der Katzenhilfe eingefangen und auf einer Pflegestelle untergebracht. Ab Ende Oktober lebte er bei uns, wo er anfangs meistens unter dem Sofa lag, vor anderen Menschen hatte er Angst.

Mit der Zeit wurde er immer zahmer, verspielter und verschmuster, er entwickelte sich zu einem prächtigen Kater, der die Natur rund ums Haus genoss und stundenlang in Wald und Wiesen unterwegs war.

Im Sommer 2023 erfolgte ein Umzug nach Ulm, wo es am Haus einen Garten und eine angrenzende Kleingartenanlage gab. Anfangs schien sich der Kater dort recht wohl zu fühlen. Aber leider schränkte er seine Ausflüge immer weiter ein und als der Nachbargarten von den Eigentümern komplett umgestaltet und „dicht gemacht“ wurde, war ihm die Frustration anzumerken.

Im zweiten Jahr nach dem Umzug wurde Felix immer unausgeglichener, er verließ das Haus kaum noch und ich musste einsehen, dass der Umzug in die Stadt für ihn keine gute Perspektive bietet. Er vermisst sein Revier und sehnt sich nach den ausgedehnten Spaziergängen.

Wer kann uns weiterhelfen?

Ich möchte dass Felix einen Platz findet, wo er glücklich ist und genügend Auslauf hat. Ein Landkater wird wohl auf Dauer in der Stadt nicht sein Revier finden. Er ist jetzt 4 ½ Jahre alt und kann sich bestimmt gut eingewöhnen, wenn das Umfeld passt.

Häufig gestellte Fragen

So traurig das ist, aber die meisten Leute wollen lieber Kätzchen als erwachsene Katzen. Und weil Kätzchen eine bessere Chance auf ein Zuhause haben und sich auch leichter und schneller sozialisieren lassen, wenn sie von der Straße kommen, haben wir auf unseren Pflegestellen vor allem Kätzchen.

Kätzchen sind fast immer sehr soziale Tiere, die einfach eine/n Spielkamerad/in brauchen, mit der/dem sie durch die Zimmer fetzen können. Alleine wird ihnen langweilig, egal, wie viel man mit ihnen spielt. Und dann können darunter nicht nur Möbel leiden, sondern auch ihr Sozialverhalten. Untereinander lernen sie nämlich immer wieder, wie man sich anständig benimmt. Diese Korrektur kann ein Mensch so nicht leisten bzw. sie wird falsch verstanden.

Katzen sind noch sehr nah an ihrem evolutionären Urzustand und nicht so domestiziert wie Hunde. Deshalb haben sie noch viele ihrer Urinstinkte, die man ihnen auch durch „Erziehung“ nicht abtrainiert. Und dazu gehört eben das Erkunden ihrer Umgebung draußen, (leider) das Jagen von Beutetieren und das Verteidigen ihres Reviers. Nur so ist eine Katze mental ausgelastet und zufrieden. Und zu artgerechter Haltung gehört dazu, die Bedürfnisse der Katze über die eigenen Bedürfnisse nach einem Haustier zu stellen.

Sie ist sogar niedrig im Vergleich zu den Kosten, die bei der Versorgung der Kätzchen entstehen. Allein eine Kastration kostet uns durchschnittlich 200€. Dazu kommen für uns noch Kosten für die Entwurmung, mehrfache Impfungen und medizinische Versorgung. Die Pflegestellen zahlen aus eigener Kasse zusätzlich noch für das Futter, Streu, und Benzinkosten für die Fahrten zur Tierarztpraxis. Würden wir all das in die Schutzgebühr einrechnen, wäre sie um ein Vielfaches höher.

Deshalb geht es bei der Schutzgebühr auch nicht darum, „Geld zu verdienen“ oder die Kosten „wieder rein zu holen“ (die Vermittlung ist immer ein „Minusgeschäft“ für uns), sondern es geht um die Wertschätzung für das Tier, unsere Arbeit und die Bereitschaft, auch künftig Kosten für das Tier zu übernehmen, wenn es krank werden sollte.

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