Missy und Jajo

Missy und Jajo

Missy und Jajo kommen von einem Hof, wo mehrere Mamas gleichzeitig Babies bekommen haben. Insgesamt gab es dort im Frühjahr 2022 13 kleine Kätzchen. Sie sind also reichlich Gesellschaft gewöhnt und verhalten sich innerhalb ihres jetzigen Rudels sehr verträglich, auch wenn sie dort durchaus auch gelernt haben, sich durchzusetzen. Mittlerweile (Stand: 25.12.2022) sind die beiden gut 8 Monate alt. Sie sind kastriert, gechipt und gegen Katzenschnupfen geimpft, ganz wunderbare Jungkatzen!

Missy:

Mein Name ist Missy und – das soll gleich jeder wissen – hier ist der Name Programm. Tja, was soll ich sagen? Ich bin halt einfach sehr hübsch. Schon als Kind war ich bezaubernd, jetzt bin ich eine ausnehmend schöne Katzendame. Wieso sollte ich nicht zeigen, dass ich mir dessen bewusst bin? Meine Menschin behauptet, ich sei eine Diva – deshalb hat sie mir ja diesen Namen gegeben. Aber das ist natürlich gelogen. Ich sehe nicht nur gut aus, ich bin auch sehr wendig und unheimlich schnell. Ich kann mich sehr gut verteidigen und lasse mir nichts gefallen! Regelmäßig versucht mir mein Spielbruder Jajo zu zeigen, wo der Hammer hängt – nur weil er der größte und schwerste (4,5 kg) Junge im Rudel ist. Er verhält sich dann richtig verrückt, jagt mich durch die ganze Wohnung und drangsaliert mich ganz fies. Ich will ja nicht behaupten, dass ich die Unschuld vom Lande bin, manchmal bin ich auch im Spiel sehr grob. Aber von dem lass ich mir nichts gefallen!! Meistens bin ich in diesen Situationen schneller und geschickter als er, wehre mich nach Leibeskräften, fauche und schreie, als würde er mir nach dem Leben trachten. Das soll ihn einschüchtern, hilft aber ehrlich gesagt nicht viel. Gott sei Dank dauern seine Phasen geistiger und emotionaler Umnachtung immer nur sehr kurz an, und dann kommt er wieder zu mir ins Körbchen gekrochen und kuschelt sich an mich. Unsere Menschin sagt dann, wir strahlen zusammen perfekte Harmonie und liebevolles Einvernehmen aus. Tja, typisch große Brüder halt, das soll einer verstehen…

Jajo:

Wenn mein Spielbruder nicht gerade seine komischen zwei Minuten hat, ist er wirklich toll. Natürlich finde ich mich schöner als meinen Bruder, dessen Fellfärbung für eine Hofkatze recht gewöhnlich ist. Aber ich muss zugeben, dass seine Augen außergewöhnlich schön sind. Mit ihnen erobert er alle Herzen im Sturm! Jajo erschrickt zwar leicht, ist aber eigentlich ein mutiger Typ. Als einziger aus unserem Rudel hat er keine Angst vor dem Staubsauger. Er ist sogar schon mal über ihn drüber gesprungen, und immer wieder zeigt er ihm, wer der Boss ist, indem er ihm ein paar Mal auf den Kopf haut. Das beeindruckt mich zwar, schüchtert den Staubsauger jedoch nicht nachhaltig ein und er fährt regelmäßig seine Runde durch die ganze Wohnung.

Zugegeben, verglichen mit unseren Spielgeschwistern haben Jajo und ich ziemlich lange gebraucht, um unserer Menschin unser Vertrauen zu schenken, aber jetzt genießen wir beide jegliche Art von Streicheleinheiten und schnurren laut, um das deutlich zu machen. Jajo hat unserer Menschin gegenüber schneller die Furcht verloren als ich. Ich war einfach länger misstrauisch, aber man weiß ja nie, und Vorsicht ist besser als Nachsicht! Als ich Jajo allerdings beobachtet habe, wie er völlig entspannt auf ihr durch die Wohnung geritten ist, und ich in diesem Moment sogar vom Tisch runter an ihm schnüffeln konnte um wirklich ganz sicher zu gehen, dass es ihm dort gut geht, hat er mich überzeugt, ihr auch eine Chance zu geben. Mittlerweile lasse auch ich mich von unserer Menschin hochnehmen und reite ein bisschen mit. Sie hatte schon behauptet, ich sei eine der Katzen, die nicht schnurren. Unsinn!! Neuen Menschen gegenüber sind Jajo und ich anfangs zwar immer noch schüchtern, aber wenn wir sie erst in Ruhe beobachten und dann ausgiebig an ihnen schnüffeln dürfen, sind wir schnell zugewandt. Warum auch nicht?